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Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2020

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Wenn es draußen kalt und nass wird, lässt die Grippewelle oft nicht lange auf sich warten. Doch worum handelt es sich bei dieser Erkrankung überhaupt und welche Medikamente kann man nehmen, wenn einen die Influenzaviren erwischt haben? Diese und mehr Fragen beantworten wir dir in diesem Artikel.

In unserem großen Grippe Medikamente Test 2020 erfährst du alles rund um das Thema Grippemittel. Wir geben dir nicht nur wichtige Informationen rund um unterschiedliche Medikamente gegen Grippe inklusive möglicher Nebenwirkungen und wie du die Arzneimittel vergleichen kannst, sondern vermitteln dir außerdem nützliches Wissen zur Krankheit selbst sowie du dich vor ihr schützen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Grippe (Influenza) handelt es sich um eine durch Viren übertragene Krankheit, die nicht mit einem grippalen Infekt –  sprich einer Erkältung – gleichzusetzen ist.
  • Für gewöhnlich klingt die Erkrankung nach ein paar Tagen von alleine wieder ab, jedoch gibt es verschiedene Medikamenten zur Linderung von einzelnen Symptomen sowie antivirale Medikamente für Risikogruppen.
  • Man kann zwischen den rezeptfreien Medikamenten, zu denen etwa schmerzstillende und fiebersenkende Medikamente zählen, und den verschreibungspflichtigen Neuraminidasehemmern unterscheiden.

Grippe Medikamente Test: Favoriten der Redaktion

Wir haben uns verschiedene Arzneimittel zur Linderung von Grippe-Symptomen angesehen und miteinander vergleichen. Hier findest du unsere Favoriten.

Die besten Tabletten gegen Schmerzen und Fieber

Das Arzneimittel IbuHEXAL akut der Hexal AG enthält 20 Filmtabletten mit dem Wirkstoff Ibuprofen in einer Dosierung von 400 mg. Dieser wirkt schnell und entzündungshemmend. Zum Einsatz kommt das Medikament bei der symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßigen Schmerzen sowie Fieber.

Eingenommen wird das Mittel oral zusammen mit etwas Flüssigkeit wie etwa einem Glas Wasser. Damit du es noch einfacher einnehmen kannst, sind die Tabletten bequem in zwei gleichgroße Hälften teilbar.

Das beste Granulat gegen Schmerzen und Fieber

Bei dem Granulat Aspirin Complex von Bayer handelt es sich um ein Kombinationspräparat, das die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrin enthält. In der Packung sind 20 Beutel mit Granulat enthalten. Eingesetzt wird das Medikament in der Regel bei Erkältung oder einem grippalen Infekt. Es hilft dabei, Schmerzen zu lindern und Fieber zu senken.

Geeignet ist es u. a. für Personen, die ungern Tabletten nehmen, da das Mittel als Granulat in einem Glas Wasser aufgelöst und anschließend getrunken wird.

Das beste Grippemittel als Heißgetränk

Das Grippostad Heißgetränk Pulver der Stada AG bekommst du in einer Packung mit 10 Beuteln. Diese Beutel enthalten ein Pulver, mit dem eine Lösung hergestellt wird und das den Wirkstoff Paracetamol enthält. Das Arzneimittel wird zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßigen Schmerzen sowie Fieber benutzt.

Wenn du ein heißes Getränk als wohltuend empfindest und das zitronige Aroma magst, ist dieses Produkt bestimmt nach deinem Geschmack. Darüber hinaus enthält es zusätzlich Vitamin C.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Medikament gegen Grippe kaufst

Um dich umfassend zu diesem Thema zu informieren, haben wir dir im folgenden Abschnitt die wichtigsten Informationen rund um die Grippe sowie den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu der Krankheit und ihrer Behandlung zusammengefasst.

Was ist Grippe?

Bei der Grippe – fachsprachlich Influenza genannt – handelt es sich um eine Infektionskrankheit, welche durch Viren hervorgerufen wird.

Eine “echte” Grippe ist nicht das Gleiche wie ein grippaler Infekt.

Oft wird die Grippe mit einer Erkältung, die von vielen Menschen als grippaler Infekt bezeichnet wird, verwechselt. Es handelt sich jedoch um unterschiedliche Erkrankungen.

Eine Erkältung kann durch über 30 Erreger verursacht werden und geht selten mit Fieber einher. Dahingegen wird die “echte” Grippe nur durch Influenzaviren hervorgerufen und kann sich sehr schnell bemerkbar machen sowie von typischen Symptomen wie Fieber, Muskel- bzw. Gliederschmerzen oder Reizhusten begleitet werden. Zudem besteht bei der Grippe – im Gegensatz zur Erkältung – die Möglichkeit, sich impfen zu lassen (1).

Grippe Medikamente-1

Bei einer Grippe kann es zu einem plötzlichen Anstieg der Körpertemperatur kommen.
(Bildquelle: pixabay.com / congerdesign)

Man unterscheidet bei den Influenzaviren zwischen den Typen A, B und C. Besonders gefährlich sind die Viren des Typs A und B, da sich die Erreger fortlaufend verändern und beide Typen Epidemien auslösen können. Die Influenza-A-Viren können sogar zu Epidemien über mehrere Kontinente – sogenannte Pandemien – führen (2).

In Deutschland kommt vor allem in den Wintermonaten zu saisonalen Grippewellen. Über welchen Zeitraum eine saisonale Grippewelle genau auftritt und wie viele Menschen davon betroffen sind, kann sich von Jahr zu Jahr unterscheiden. Geschätzt wird, dass sich pro Jahr 5 bis 20 % der Bevölkerung während der Grippewelle anstecken (3).

Wie wird die Grippe übertragen?

Die Übertragung der Grippe erfolgt in den meisten Fällen durch winzig kleine Tröpfchen, die infizierte Personen beim Husten, Niesen oder Sprechen abgeben und so in die Atemwege von anderen Personen gelangen können (3).

Es ist aber ebenfalls möglich, sich über den Kontakt mit verschiedenen Oberflächen anzustecken. Befindet sich auf einer Oberfläche (z. B. eine Türklinke) das virushaltige Sekret und wird dieses mit der Hand berührt, kann ein anschließender Kontakt der entsprechenden Hand mit den Mund- oder Nasenschleimhaut zu einer Übertragung führen. Gleiches gilt für das Händeschütteln (3).

Achte deshalb stets auf eine gute Handhygiene und niese oder huste möglichst in deine Armbeugen oder ein Einwegtaschentuch!

Woran erkenne ich eine Influenza-Erkrankung?

Charakteristisch für Influenza ist ein rascher Beginn der Erkrankung. Dabei ist das Auftreten folgender Symptome typisch:

  • Fieber
  • Muskel-/Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Reizhusten

Wie schwer die Erkrankung verläuft, kann sich individuell unterscheiden. Die Fälle reichen von schweren Verläufen mit Komplikationen (z. B. Lungenentzündung) bis hin zu leichten Verläufen mit milder Symptomatik. Es ist sogar bei vielen Fällen möglich, dass sich gar keine Symptome äußern (3, 4).

Da die Grippe teils asymptomatisch verläuft und eine ähnliche Symptomatik bei anderen Erkrankungen möglich ist, kann eine Influenza-Erkrankung ohne Laborwerte nicht immer klar diagnostiziert werden. Zum Zeitpunkt einer Grippewelle kann man jedoch auch ohne Labordiagnostik davon ausgehen, dass Personen mit einer grippeähnlichen Erkrankung sowie Husten und Fieber innerhalb von 48 Stunden nach dem Auftreten von Symptomen wahrscheinlich an Grippe erkrankt sind (5).

Wann und für wen ist die Einnahme von Grippe Medikamenten sinnvoll?

Um diese Frage zu beantworten, gilt es zu nächsten zwischen den verschreibungspflichtigen antiviralen Medikamenten und den rezeptfreien Mitteln zu unterscheiden. Letztere zielen überwiegend darauf ab, Symptome wie Kopfschmerzen, Husten oder Fieber zu lindern.

Die rezeptfreien Arzneimittel kannst du als ansonst gesunder Erwachsener zwar in der Regel bei Bedarf nehmen, dennoch solltest du dich im Zweifelsfall zuvor immer von deinem Apotheker oder Arzt beraten lassen und die Packungsbeilage gründlich durchlesen. Einige Produkte sind nämlich nicht für bestimmte Risikogruppen wie Schwangere oder Kinder geeignet. So dürfen Kinder beispielsweise keine Medikamente mit einem Wirkstoff aus der Gruppe der Salicylate einnehmen (3).

Grippe Medikamente-2

Zur Behandlung eines grippalen Infekts gibt rezeptfreie Medikamente in verschiedenen Varianten, mit denen du unterschiedliche Symptome bekämpfen kannst
(Bildquelle: pixabay.com / flockine)

Normalerweise klingt die Infektion nach einigen Tagen von alleine wieder ab und es genügt, bei Personen ohne Risiko für assoziierte Komplikationen lediglich eine Behandlung der auftretenden Symptome vorzunehmen. Besteht für Personen ein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oder Komplikationen (z. B. chronisch Kranke), sollte sie früh wie möglich – bestenfalls innerhalb von 48 Stunden – die Gabe von antiviralen Medikamenten in Erwägung gezogen werden. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Neuraminidasehemmer (3, 6, 7).

Was kosten Medikamente gegen Grippen?

Wie viel du für dein Medikament gegen Grippe bezahlen musst, hängt letztendlich davon ab, ob es sich um ein verschreibungspflichtiges oder rezeptfreies Präparat handelt bzw. für welches der frei erhältlichen Produkte du dich entscheidest.

Rezeptfreie Mittel, die gegen Grippebeschwerden helfen sollen, gibt es in verschiedenen Darreichungsformen und Packungsgrößen. Die Preise können sich dementsprechend je nach Marke, Produkt und Inhalt unterscheiden. In den meisten Fällen kannst du schmerzstillende und fiebersenkende Medikamente zu einem Preis zwischen 5 und 15 Euro erwerben.

Wenn dir dein Arzt ein antivirales Medikament verschieben hat, kostet dies rund 30 bis 40 Euro für 5 Tage. Diese Kosten trägt allerdings deine Krankenkasse. Als Erwachsener musst du nur ein paar Euro dazuzahlen.

Welche Nebenwirkungen können Grippemittel verursachen?

Welche Nebenwirkungen auftreten können, ist ganz vom entsprechenden Grippemittel abhängig.

Vor der Einnahme von rezeptfreien Medikamenten zur Linderung von Symptomen solltest du am besten immer den Beipackzettel durchlesen. Dort erfährst du, ob das Medikament für dich geeignet ist und welche Nebenwirkungen auftreten können. Diese können je nach Präparat anders ausfallen und z. B. Bauchschmerzen oder Übelkeit umfassen. Informiere dich daher stets individuell über das jeweilige Medikament!

Bei den verschreibungspflichtigen antiviralen Medikamenten können ebenso Nebenwirkungen auftreten, über die dich vermutlich dein Arzt oder Apotheker genau aufklären wird. Um die Nebenwirkungen von Neuraminidasehemmern zu beschreiben, gilt es zunächst, zwischen den Mittel Oseltamivir und Zanamivir zu unterscheiden. Bei Erstem wurden u. a. Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen als Nebenwirkungen festgestellt. Bei Zanamivir betreffen die Nebenwirkungen insbesondere die Atemwege (8).

Welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Bei einer Influenza-Erkrankung ohne schweren Verlauf verbessert sich der Gesundheitszustand für gewöhnlich auch ohne Behandlung innerhalb ein paar Tagen. Dennoch kann man abgesehen von Arzneimitteln mit einigen Hausmitteln bzw. Verhaltensweisen versuchen, die Symptome zu mildern.

Grippe Medikamente-3

Wer Grippe hat, sollte zur Genesung Bettruhe halten und seinen Körper schonen.
(Bildquelle: unsplash.com / Alexandra Gorn)

Zu Maßnahmen und Hausmitteln, die man zur Linderung von Grippe-Symptomen anwenden kann, zählen etwa:

  • Ruhe: Höre auf deinen Körper und schone dich! Wenn du zuhause bleibst, minimierst du zudem für andere Personen das Risiko einer Ansteckung.
  • Viel Trinken: Viele Menschen setzen auf Hühnerbrühe oder Tees. Ausreichend trinken ist zwar wichtig, aber du musst im Regelfall nicht viel mehr trinken als sonst.
  • Gurgeln: Oftmals wird das Gurgeln von Kräutertees wie z. B. Salbeitee als wohltuend bei Halsschmerzen empfunden.
  • Wadenwickel: Zu den bekannten Hausmitteln zählen Wadenwickel. Die feuchten, kühlen Tücher sollen um die Wade gewickelt helfen, anhaltendes oder stärkeres Fieber zu senken.
  • Lüften: Gutes und regelmäßiges Lüften ist nicht nur bei einer Grippe sinnvoll. Während der Erkrankung sorgt die frische Luft allerdings dafür, dass weniger potenzielle Erreger in der Luft sind (1).

Hierbei handelt es sich lediglich um Hausmittel und allgemeine Verhaltensweise während der Erkrankung, nicht um ursächliche Heilmittel. Besonders bei Hausmitteln ist es möglich, dass sie nicht immer für jeden bzw. in jeder Situation geeignet sind. Du selbst wirst deinen Körper wahrscheinlich am besten kennen und beurteilen können, was sich für dich gut anfühlt.

Es ist ratsam, die eigene Körpertemperatur während der Erkrankung im Blick zu behandelten, um Veränderungen möglichst früh zu erkennen. Falls sich Beschwerden verstärken, sollte ein Arzt konsultiert werden (1).

Entscheidung: Welche Arten von Grippe Medikamenten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man bei Medikamenten gegen die Grippe zwischen diesen beiden Arten unterscheiden:

  • rezeptfreie Grippe Medikamente
  • verschreibungspflichtige Grippe Medikamente

Die frei verkäuflichen Medikamente gibt es in unterschiedlichen Varianten, sodass man hier zusätzlich zwischen verschiedenen Formen, Anwendungsgebieten sowie Wirkstoffen unterscheiden kann. Sie sollen vor allem die Symptome lindern.

Bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten handelt es sich in Deutschland üblicherweise um die Arzneistoffe Oseltamivir und Zanamivir, die beide antiviral wirken.

Du wirst dich selbst aller Voraussicht nach nur zwischen den verschiedenen rezeptfreien Medikamenten entscheiden können, da die antiviralen Medikamente einzig auf Rezept des behandelnden Arztes verordnet werden. Dein Arzt wird also darüber entschließen, ob jene Medikamente für dich sinnvoll bzw. notwendig sind. Trotzdem möchten wir dir beide Arten einmal näher vorstellen, um dir die Unterschiede sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile aufzuzeigen.

Was zeichnet rezeptfreie Grippe Medikamente aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Rezeptfreie Medikamente gegen Grippe kannst du schnell und einfach ohne ein Rezept in der Apotheke erhalten. Für einen milden Krankheitsverlauf ohne Komplikationen sind solche Medikamente für gewöhnlich ausreichend, um die Symptome zu lindern – sie müssen aber nicht zwingend notwendig sein.

Es werden heutzutage verschiedene Produkte gegen Grippe oder einen grippalen Infekt angeboten. Üblich sind auch Mittel wie Paracetamol, Acetylsalicylsäure sowie Ibuprofen, welche schmerzstillend und fiebersenkend wirken können. Acetylsalicylsäure oder andere Mittel mit einem Wirkstoff aus der Gruppe der Salicylate sind nicht für Kinder geeignet (3). Generell empfiehlt es sich, die Verträglichkeit und die Nebenwirkungen des jeweiligen Präparats vor der Einnahme zu prüfen.

Vorteile
  • Leicht und schnell erhältlich ohne ein Rezept
  • Zur Linderung von Symptomen
  • Für milden Krankheitsverlauf ohne Komplikationen gewöhnlich ausreichend
Nachteile
  • Können Nebenwirkungen unterschiedlicher Art haben
  • Je nach Präparat und seinen Inhaltsstoffen nicht für jeden geeignet

Was zeichnet verschreibungspflichtige Grippe Medikamente aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Verschreibungspflichtigen Medikamente gegen das Influenza-Virus sind in der Regel sogenannte Neuraminidasehemmer, die eine antivirale Wirkung haben. Du bekommst sie nur, wenn dein Arzt sie für angebracht hält und dir ein entsprechendes Rezept ausstellt.

Diese Neuraminidasehemmer können die Symptome mildern, die Krankheitsdauer bzw. die Zeit, bis sich die Beschwerden verbessern, verkürzen und Krankenhausaufnahmen verringern (8, 9). Wie stark sie die Symptome abmildern können, ist indessen umstritten. Zum Teil konnte nur eine moderate Effektivität hinsichtlich der Symptome nachgewiesen werden (10). Ebenso konnte eine Verminderung von schweren Krankheitsverläufen nicht signifikant belegt werden (8).

Die Neuraminidasehemmer werden darüber hinaus in der Postexpositionsprophylaxe angewendet, wo sie dafür sorgen können, dass die Zahl an symptomatischen Grippefälle geringer ausfällt (8). Wenn es beispielsweise in einem Pflegeheim zu einem Ausbruch bzw. Ausbrüchen kommt, können die antiviralen Medikamente postexpositionell angewendet werden, um so andere Bewohner oder das Personal zu schützen (3).

Nebenwirkungen sind ebenfalls bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten möglich. Insgesamt wird die Bedenklichkeit der möglichen Nebenwirkungen von Neuraminidasehemmern jedoch als gering eingeschätzt (8).

Vorteile
  • Milderung der Symptome und Verkürzung der Krankheitsdauer möglich
  • Zur postexpositionelle Anwendung als Vorsorge einsetzbar
Nachteile
  • Nebenwirkungen möglich
  • Für Personen ohne Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf nicht zwingend notwendig

(3, 8)

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Grippemittel vergleichen und bewerten

Um Grippemittel zu vergleichen und bewerten, kannst du auf folgende Kriterien zurückgreifen:

In diesem Abschnitt erklären wir dir, was es bei den jeweiligen Kriterien zu beachten gilt. Dabei konzentrieren wir und vorwiegend auf die rezeptfreien Medikamente, da du hier – im Gegensatz zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten, die dir dein Arzt verordnet – selbstständig zwischen verschiedenen Produkten wählen kannst.

Darreichungsform

Die rezeptfreien Medikamente gegen Grippe gibt es in verschiedener Darreichungsform.

Teils unterscheidet sich die Form der Einnahme abhängig davon, welche Beschwerden es bekämpfen soll – etwa Saft gegen Husten. Manchmal kannst du dich aber zwischen unterschiedlichen Darreichungsformen entscheiden. So gibt es beispielsweise Schmerzmittel als Tabletten sowie in Form von Granulat. Hier kannst du die Darreichungsform wählen, die für dich am angenehmsten ist.

Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe der frei verkäuflichen Mittel können sich ebenfalls unterscheiden – meist in Abhängigkeit vom jeweiligen Anwendungsbereich.

Mittel gegen Schmerzen und Fieber enthalten beispielsweise die Wirkstoffe Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure. Es gibt aber nicht nur Medikamente mit einem Wirkstoff, sondern daneben noch Kombinationspräparate. Dies enthalten mehrere Wirkstoffe. Des Weiteren werden Mittel aus dem Bereich der Homöopathie angeboten.

Neben den Wirkstoffen solltest du die zusätzlichen Inhaltsstoffe beachten. Einige Mittel wie Säfte können Zucker oder Aromen enthalten, in manchen Fällen sogar Alkohol. Prüfe daher zuvor, ob das Medikament sowohl im Hinblick auf den Wirkstoff als auch die zusätzlichen Inhaltsstoffe für dich geeignet ist.

Wirksamkeit

Je nachdem, wie stark die Grippe bzw. ihre Symptome sind und welche Beschwerden du hast, kannst du auf verschiedene Medikamente zurückgreifen und die Symptome einzeln bekämpfen.

Über dies gibt es etwa Schmerzmittel wie Ibuprofen in mehreren Stärken bzw. Dosierungen von 200 bis 800 mg. Frei verkäuflich ist das Schmerzmittel bis zu einer Dosierung von 400 mg erhältlich.

Wenn ein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, sollte ein Arzt kontaktiert werden. Dieser wird dann schauen, welche Medikamente sinnvoll sind.

Nebenwirkungen

Wir haben bereits zuvor mögliche Nebenwirkungen von Grippe Medikamenten angerissen. An dieser Stelle möchten wir dir aber noch einmal aufzeigen, dass sich die rezeptfreien Medikamente gegen Grippe bezogen auf ihre Nebenwirkungen unterscheiden können und dies ein wichtiges Kaufkriterium darstellt.

Eventuell gibt es bei einigen Medikamenten Kontraindikationen (z. B. chronische Erkrankungen wie Diabetes Mellitus, die eine Einnahme verbieten) oder ein Medikament ist für eine bestimmte Personengruppe nicht geeignet.

Am besten lässt du dich vor dem Kauf in der Apotheke oder ggf. bei deinem Arzt zu den Mitteln und ihren Nebenwirkungen beraten. Diese kannst du außerdem immer im Beipackzettel nachlesen und so die verschiedenen Medikamente vergleichen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Grippe Medikamente

Nun haben wir dir schon die allgemeinen Fragen zu Grippemitteln beantworten, Unterschiede gezeigt und Kaufkriterien erläutert. In diesem Abschnitt wollen wir dir jetzt noch ein paar weiterführende Informationen zu dem Thema Grippe Medikamente sowie dem Schutz vor Influenzaviren bieten.

Wie sollte ich Grippemittel einnehmen?

Die Einnahme sollte immer gemäß den Anweisungen deines Arztes bzw. den Angaben auf dem Beipackzettel erfolgen. Sie kann je nach Medikament anders aussehen und andere Berücksichtigungen (z. B. Zeitpunkt der Einnahme) erfordern.

Wie die Medikamente eingenommen werden, hängt natürlich wesentlich von der Darreichungsform ab. Saft wird z. B. als Flüssigkeit heruntergeschluckt und Tabletten werden im Normalfall ebenfalls oral eingeführt.

Auch bei den Neuraminidasehemmern Zanamivir und Oseltamivir sieht die Einnahme unterschiedlich aus. Während Letzteres oral eingenommen wird, erfolgt die Einnahme von Zanamivir als Inhalation in Pulverform. Was dabei genau zu beachten ist, wird dir mit Sicherheit dein Arzt oder Apotheker mitteilen.

Können Grippe Medikamente einen Arztbesuch ersetzen?

Grippemittel dienen lediglich dazu, Symptome bei einer milden Grippe ohne Risiko für eine Komplikation abzuschwächen. Einen Arztbesuch bei starken Beschwerden können sie nicht ersetzen.

Ärztlicher Rate sollte in folgenden Fällen eingeholt werden:

  • Fieber: Wenn du hohes Fieber hast, sollte du spätestens nach 3 Tagen einen Arzt aufsuchen. Bei Kindern sollte bereits früher reagiert werden. Hält bei diesen das Fieber über einen Tag an, empfiehlt sich ärztliche Hilfe.
  • Plötzlicher Beginn: Beginnen die Beschwerden sehr plötzlich aufzutreten und immer stärker zu werden, ist es besser, den Rat eines Arztes einzuholen.
  • Starke Schmerzen: Bei starken Schmerzen, die dich schwer einschränken, ist ein Arztbesuch ratsam.
  • Risikopatienten: Besonders bei Risikopatienten wie z. B. Kleinkindern, alten Menschen oder chronisch Kranken ist Vorsicht geboten.
  • Anhalten der Erkrankung: Tritt nach ein paar Tagen oder gar Wochen noch keine Verbesserung der Symptome ein und halten Krankheitszeichen an, solltest du dies von einem Arzt abklären lassen.

In solchen Fällen wird ein Arzt am besten entscheiden können, was zu tun ist und welche Therapiemaßnahmen oder Medikamenten angebracht sind. Falls dein Arzt in dem Augenblick seine Praxis nicht geöffnet hat, kannst du den deutschen Patientenservice unter der Nummer 116 117 nutzen. Dort wird man dir erste Auskünfte geben können und mitteilen, wo du einen ärztlichen Bereitschaftsdienst in deiner Nähe findest.

Helfen Antibiotika bei einer Grippeerkrankung?

Nein, bei einer gewöhnlichen Grippe helfen keine Antibiotika.

Dies liegt daran, dass es sich bei Influenza um eine Virus-Erkrankung handelt. Antibiotika sind nämlich nur gegen Bakterien wirksam.

Treten jedoch zusätzlich zur eigentlichen Erkrankung Anzeichen für Infektion wie etwa eine Lungenentzündung in Erscheinung, kann ggf. ein Antibiotikum verordnet werden. Dann ist es wichtig, das Antibiotikum genau nach den Anweisungen – insbesondere über die gesamte verordnete Dauer – einzunehmen. Anderenfalls kann sich eine Resistenz gegen das Mittel entwickeln.

Wie kann ich mich vor eine Infektion mit Influenzaviren schützen?

Um sich vor eine Infektion mit Influenzaviren zu schützen, gibt es neben ein paar Verhaltensregeln die jährliche Grippeimpfung.

Da sich Grippeviren fortlaufend verändern, wird die Impfung stets an die voraussichtlich auftretenden Viren angepasst und muss jedes Jahr aufgefrischt werden. Sie kann daher nicht vor jeder Virusart schützen und die tatsächliche Wirksamkeit kann in jeder Saison – je nachdem, wie sehr der Impfstoff mit den zirkulierenden Viren übereinstimmt – variieren.

Personen, die sich gegen Grippe impfen lassen, könnten ein geringeres Risiko haben, im Laufe der Saison zu erkranken. So wurde festgestellt, dass ältere Menschen mit der Influenzaimpfung möglicherweise ein geringeres Erkrankungsrisiko besitzen, die Grippe oder eine grippeähnlichen Erkrankung zu bekommen (11).

In Deutschland wird die Grippeimpfung für folgende Risikogruppen empfohlen (12):

  • Ältere Menschen ab 60 Jahren
  • Schwangere
  • Chronisch Kranke (z. B. HIV-Infizierte)
  • Personen, die mit Risikopersonen zusammenleben oder diese betreuen
  • Personen, bei denen eine erhöhte Gefahr besteht (z. B. medizinisches Personal)

Da die Influenzaimpfung keinen 100-prozentigen Schutz vor einer Grippe bietet, kann es natürlich trotz Impfung zur Ansteckung kommen. Es konnte jedoch gezeigt werden, dass die Symptome bei geimpften Personen im Vergleich zu ungeimpften Personen weniger stark ausfallen (13).

Wir haben dir an dieser Stelle ein kurzes Video herausgesucht, in dem alle wichtigen Informationen zur Grippeimpfung veranschaulicht werden:

Abgesehen von einer Impfung können ein paar einfache Verhaltensregeln jedem helfen, sich und andere vor den Influenzaviren zu schützen.

Zu wirksamen Schutzmaßnahmen gegen Influenza gehört eine gute Hygiene der Hände. Ist beispielsweise jemand in einem Haushalt an Grippe erkrankt, können eine gründliche Handhygiene sowie das Tragen eines Mundschutzes innerhalb von 36 Stunden nach dem Auftreten der Symptome das Risiko einer Übertragung verringern (14, 15).

Um deine Hände gründlich zu reinigen, solltest du sie gründlich nass machen und die gesamten Hände – von der Handinnenfläche über die Fingerzwischenräume bis zu den Fingerspitzen und -nägeln – einseifen. Nach ungefähr 20 Sekunden werden die Hände unter fließendem Wasser abgespült und anschließend komplett abgetrocknet.

Daneben solltest du darauf achten, genügend Abstand zu infizierten Personen zu halten bzw. während der Grippesaison einen gewissen Abstand einzuhalten.

Falls du bereits an Grippe erkrankt bist, solltest du darauf acht, nur in deine Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch zu niesen oder zu husten. So kannst du andere wie z. B. gefährdete Personen oder kleine Kinder davor schützen, mit den Viren in Kontakt zu kommen.

Bildquelle: Iakovenko/ 123rf.com

Einzelnachweise (15)

1. Robert Koch-Institut (2019). Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe. Stand: 30.1.2019.
Quelle

2. Couch, RB (1996). Orthomyxoviruses. In: Baron, S (editor). Medical Microbiology. 4. Auflage. Galveston (TX): University of Texas Medical Branch at Galveston. Kapitel 58. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK8611/
Quelle

3. Robert Koch-Institut (2018). RKI-Ratgeber. Influenza (Teil 1): Erkrankungen durch saisonale Influenzaviren. Stand: 19.01.2018.
Quelle

4. Hayward, AC et al. (2014). Comparative community burden and severity of seasonal and pandemic influenza: results of the Flu Watch cohort study. Lancet Respir Med; 2: 445–54.
Quelle

5. Monto, AS; Gravenstein, S; Elliott, M; Colopy, M; Schweinle, J (2000). Clinical Signs and Symptoms Predicting Influenza Infection. Arch Intern Med.; 160 (21): 3243–3247. DOI: 10.1001 / archinte.160.21.3243
Quelle

6. Weltgesundheitsorganisation (2018). Factsheet Influenza (Seasonal). Stand: 6.11.2018.
Quelle

7. Mertens, T (2015). Influenza – Prophylaxe und Therapie: Für Neuraminidasehemmer gibt es noch keinen Ersatz. Deutsches Ärzteblatt; 112 (11): A-464 / B-394 / C-386.
Quelle

8. Lehnert, R; Pletz, M; Reuss, A; Schaberg, T (2016). Antiviral medications in seasonal and pandemic influenza — a systematic review. Dtsch Arztebl Int; 113: 799–807. DOI: 10.3238/arztebl.2016.0799
Quelle

9. Dobson, J; Whitley, RJ; Pocock, S; Monto, AS (2015). Oseltamivir treatment for influenza in adults: a meta-analysis of randomised controlled trials. Lancet; 385(9979): 1729-1737. DOI: 10.1016/S0140-6736(14)62449-1.
Quelle

10. Jefferson, T; Jones, M; Doshi, P; Del Mar, C (2009). Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults: systematic review and meta-analysis. BMJ (Clinical research ed.); 339, b5106. https://doi.org/10.1136/bmj.b5106
Quelle

11. Demicheli, V; Jefferson, T; Di Pietrantonj, C; Ferroni, E; Thorning, S; Thomas, RE; Rivetti, A (2018). Vaccines for preventing influenza in the elderly. Cochrane Database of Systematic Reviews. John Wiley & Sons, Ltd;1465-1858. DOI: 10.1002/14651858.CD004876.pub4
Quelle

12. Ständige Impfkommission (2018). Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. Epid Bull; 34:335 – 382. DOI: 10.17886/EpiBull-2018-042.5
Quelle

13. VanWormer, J; Sundaram, M; Meece, J; Belongia, E (2014). A cross-sectional analysis of symptom severity in adults with influenza and other acute respiratory illness in the outpatient setting. BMC Infectious Diseases; 231. DOI: 10.1186/1471-2334-14-231
Quelle

14. Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2011). Studie zur Effektivität nichtpharmakologischer Interventionen zur Prävention von Influenza-Übertragungen in Haushalten. Epid Bull; 50:455 – 470.
Quelle

15. Cowling, BJ; Chan, KH; Fang, VJ; Cheng, CK; Fung, RO; Wai, W; Sin, J; Seto, WH; Yung, R; Chu, DW; Chiu, BC; Lee, PW; Chiu, MC; Lee, HC; Uyeki, TM; Houck, PM; Peiris, JS; Leung, GM (2009). Facemasks and hand hygiene to prevent influenza transmission in households: a cluster randomized trial. Ann Intern Med. 2009 Oct 6; 151(7): 437-46. DOI: 10.7326/0003-4819-151-7-200910060-00142
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Michael hat sich schon immer für alles interessiert, was mit dem menschlichen Körper zusammenhängt. Um auch in anderen diese Leidenschaft zu entfachen, hat er medizinischen Journalismus studiert. Dort lernte er nicht nur viel über den menschlichen Körper und verschiedene Arzneimittel, sondern auch, wie man dieses Wissen am besten weitergeben kann.
Informationen vom Robert Koch-Institut
Robert Koch-Institut (2019). Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe. Stand: 30.1.2019.
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Aufsatz in Sammelwerk
Couch, RB (1996). Orthomyxoviruses. In: Baron, S (editor). Medical Microbiology. 4. Auflage. Galveston (TX): University of Texas Medical Branch at Galveston. Kapitel 58. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK8611/
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Informationen vom Robert Koch-Institut
Robert Koch-Institut (2018). RKI-Ratgeber. Influenza (Teil 1): Erkrankungen durch saisonale Influenzaviren. Stand: 19.01.2018.
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Flu Watch Kohortenstudie
Hayward, AC et al. (2014). Comparative community burden and severity of seasonal and pandemic influenza: results of the Flu Watch cohort study. Lancet Respir Med; 2: 445–54.
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Wissenschaftliche Studie
Monto, AS; Gravenstein, S; Elliott, M; Colopy, M; Schweinle, J (2000). Clinical Signs and Symptoms Predicting Influenza Infection. Arch Intern Med.; 160 (21): 3243–3247. DOI: 10.1001 / archinte.160.21.3243
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WHO Factsheet
Weltgesundheitsorganisation (2018). Factsheet Influenza (Seasonal). Stand: 6.11.2018.
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Fachartikel
Mertens, T (2015). Influenza – Prophylaxe und Therapie: Für Neuraminidasehemmer gibt es noch keinen Ersatz. Deutsches Ärzteblatt; 112 (11): A-464 / B-394 / C-386.
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Systematisches Review
Lehnert, R; Pletz, M; Reuss, A; Schaberg, T (2016). Antiviral medications in seasonal and pandemic influenza — a systematic review. Dtsch Arztebl Int; 113: 799–807. DOI: 10.3238/arztebl.2016.0799
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Meta-Analyse
Dobson, J; Whitley, RJ; Pocock, S; Monto, AS (2015). Oseltamivir treatment for influenza in adults: a meta-analysis of randomised controlled trials. Lancet; 385(9979): 1729-1737. DOI: 10.1016/S0140-6736(14)62449-1.
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Systematisches Review & Meta-Analyse
Jefferson, T; Jones, M; Doshi, P; Del Mar, C (2009). Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults: systematic review and meta-analysis. BMJ (Clinical research ed.); 339, b5106. https://doi.org/10.1136/bmj.b5106
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Systematisches Review
Demicheli, V; Jefferson, T; Di Pietrantonj, C; Ferroni, E; Thorning, S; Thomas, RE; Rivetti, A (2018). Vaccines for preventing influenza in the elderly. Cochrane Database of Systematic Reviews. John Wiley & Sons, Ltd;1465-1858. DOI: 10.1002/14651858.CD004876.pub4
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Empfehlungen der STIKO
Ständige Impfkommission (2018). Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. Epid Bull; 34:335 – 382. DOI: 10.17886/EpiBull-2018-042.5
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Querschnittsanalyse
VanWormer, J; Sundaram, M; Meece, J; Belongia, E (2014). A cross-sectional analysis of symptom severity in adults with influenza and other acute respiratory illness in the outpatient setting. BMC Infectious Diseases; 231. DOI: 10.1186/1471-2334-14-231
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Interventionsstudie
Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2011). Studie zur Effektivität nichtpharmakologischer Interventionen zur Prävention von Influenza-Übertragungen in Haushalten. Epid Bull; 50:455 – 470.
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Randomisierte Studie
Cowling, BJ; Chan, KH; Fang, VJ; Cheng, CK; Fung, RO; Wai, W; Sin, J; Seto, WH; Yung, R; Chu, DW; Chiu, BC; Lee, PW; Chiu, MC; Lee, HC; Uyeki, TM; Houck, PM; Peiris, JS; Leung, GM (2009). Facemasks and hand hygiene to prevent influenza transmission in households: a cluster randomized trial. Ann Intern Med. 2009 Oct 6; 151(7): 437-46. DOI: 10.7326/0003-4819-151-7-200910060-00142
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